KSV Renchtal war unschlagbar

Kreuzheben: Renchtäler Kraftsportler holen 4 Goldmedaillen und den Gesamtsieg

Der alljährliche Frankencup im Kreuzheben fand nun zum 28. Mal im fränkischen Randersacker statt. Vom KSV Renchtal gingen 5 Athleten an den Start und überzeugten mit einer starken Vorstellung.

Den Anfang machten die Damen. Hier ging Juniorin (19-23 Jahre) Janine Oser an die Hantel. Sie kämpfte in der stark besetzten Klasse bis 72 kg um Edelmetall. Mit ihrem Einstiegsversuch von ganzen 142,5 kg setzte sich die 23-Jährige zunächst an die Spitze. Leider scheiterte Oser an den zwei Folgeversuchen mit 152,5 kg äußerst knapp und musste ihre Führung abgeben. In der Gesamtwertung reichte es dennoch für einen guten 3. Platz hinter Sofia Walter (SC Oberölsbach) und Sonja Graumann (AC Bavaria Forchheim).

Bei den Aktiven (24-39 Jahre) Frauen starteten Susann Cichon und Manuela Hauß.

Die Klasse bis 57 kg dominierte Susann Cichon. Bereits in ihrem Anfangsversuch zeigte die Lautenbacherin solide 145 kg. Im zweiten Durchgang steigerte sie sich auf 152,5 kg. Der Versuch wurde jedoch aufgrund eine Technikfehlers ungültig gewertet. In der Wiederholung der Last brachte die 31-Jährige schließlich die Last gültig zur Hochstrecke und wurde damit ungefährdet Frankencup-Siegerin vor Simone Baumann (TG Veitshöchheim) und Sabrina Bogner (KSV Mainz).

In der Klasse bis 72 kg ging Manuela Hauß ins Rennen. Sie zeigte einen starken Wettkampf mit 3 gültigen Versuchen. Nach ihrem Anfangsversuch von 140 kg steigerte sich Hauß auf ganze 147,5 kg im Zweitversuch und leistete sich damit ein Kopf an Kopf Rennen mit Sportkollegin Isabelle Bausch. Der letzte Versuch sollte also entscheiden. Manuela Hauß konnte erfolgreich schöne 152,5 kg in die Wertung bringen wobei Bausch ganz knapp scheiterte. Damit gewann Manuela Hauß die Goldmedaille gefolgt von Isabelle Bausch (SV Fellbach) auf Rang 2 und Verena Rehagel (Powerlifting Würzburg) auf Rang 3.

In der Gesamtwertung aller Frauen belegte Susann Cichon mit 177,4 Relativpunkten Platz 3 hinter Ausnahmeathletin Caroline Garhammer Vogt (StC Bavaria Landshut) mit starken 220,1 Punkten, gefolgt von Nicole Börsch vom AC Siegen mit 180,1 Punkten.

Bei den Herren in der AK II (50-59 Jahre) ging Mario Schnurr in der Klasse bis 105 kg ins Rennen. Mit gerade mal 95,2 kg Körpergewicht stieg Schnurr bereits mit 255 kg in den Wettkampf ein. Im Zweitversuch steigerte der Lautenbacher auf stabile 275 kg. Zum Abschluss zeigte der mehrfache Weltmeister ganze 290 kg und schob sich damit nicht nur auf Platz 1 in seiner Gewichtsklasse sondern war mit 180,2 Relativpunkten auch zweitstärkster Heber der gesamten Seniorenklasse hinter Tobias Zinserling vom Gothaer Bierfass Heberverein. Rang 3 ging an Alexander Geitner vom KSV Essen.

In der Aktivenklasse ging Sohnemann Julian Schnurr bis 93 kg an den Start. Auch er dominierte mit leichten 85,95 diese Gewichtsklasse mit Bravour. Nach 260 kg im Anfangsversuch steigerte sich „Schnurr-Junior“ auf starke 267,5 kg und sicherte Platz 1 gekonnt ab. Zum Abschluss ließ er ganze 277,5 kg auflegen. Leider war der Eisenberg an diesem Tag zu schwer. Dennoch gewann Julian Schnurr Gold vor Thomas Lehmeier (SC Oberölsbach) und Sebastian Heger (SC Oberölsbach).

Zum Tagesabschluss folgte die Mannschaftswertung. Mit starken 682,9 Punkten konnte das Team des KSV Renchtal erstmals den begehrten Wanderpokal ergattern. Im einzelnen brachten die Heber folgende Punkte: Mario Schnurr 180,2 Punkte, Susann Cichon 177,4 Punkte, Julian Schnurr 174,9 Punkte, Manuela Hauß 150,4 Punkte, Janine Oser als Reserve 143,9 Punkte.